Hi,
wie bereits gesagt wurde, lässt sich der EasyStar und seine Kopien & Weiterentwicklungen (z.B. Bixler 2) sehr gut zum Lernen nutzen!
Auch ich habe mit der Bixler 2 angefangen. Die Funke spielt am Anfang erstmal keine Rolle, man sollte aber schauen, mit welchem Mode man fliegen möchte!
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Mode bedeutet in diesem Fall, wo der Gas-Stick ist, ob links oder rechts und mit welchem Knüppel welche Funktion am Flieger gesteuert wird. Ich fliege z.B. Mode 3: Gas rechts, genau wie das Seitenruder, links Quer- und Höhenruder. Letztendlich kann man sich an alles gewöhnen und wenn man zuvor noch nie geflogen ist, lernt man den Mode, den man vorgegeben bekommt. Sollte man mit dem Steuern nicht zurecht kommen, kann man erstmal überlegen, ob ein anderer Mode für die Hand-Augen-Koordination vielleicht sinnvoller ist!
Zu den ersten Flugversuchen: ich habe vorher keinen Simulator benutzt, als ich später jedoch mal einen getestet habe, war ich erstaunt, wie realitätsnah das doch abläuft!
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Also Simulatortraining könnte sinnvoll sein.
ClearView SE gibt es kostenlos und es gibt den EasyGlider als kaufbares Erweiterungsmodell!
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Kenne die Reely Funke nicht, aber wenn man da das Signal für den PC abreifen könnte, hätte das schon Vorteile, dann muss man sich nicht zwischen 2 Sendern umgewöhnen.
Jetzt aber wirklich zu den ersten Flugversuchen: vor dem ersten Start sollte man kontrollieren, ob der Schwerpunkt vom Flieger passt. Der Schwerpunkt ist entweder in der Anleitung beschrieben, und/oder am Rumpf oder den Tragflächen markiert. Anschließend werden am Boden zunächst alle RC Funktionen getestet: laufen alle Ruder in die richtige Richtung? Man sollte sich eien möglichst große Wiese suchen, optimal wäre ein leichtes Gefälle auf der gesamten Strecke. Ich habe so begonnen, dass ich zunächst den Flieger ohne Motor geworfen habe, um erstmal zu schauen, wie das Flugverhalten ist. Einfach die Wiese entlang gleiten lassen, keine hektischen Bewegungen und schauen, wie der Flieger auf die Steuereingaben reagiert!
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Natürlich muss man dann nach den Gleitversuchen, sobald der Flieger gelandet wurde, hinterherlaufen und ihn einsammeln, aber besser einen heilen Flieger nach dem Gleiten einsammeln, als nen kaputten Flieger nach dem ersten unkontrollierten Höhenflug...
Dies sollte man ein paar Mal wiederholen, da merkt man dann schon ganz gut, wie der Flieger reagiert, man lernt die kontrollierte Stickbewegung und der Flieger kann nicht aus großer Höhe unkontrolliert herunterstürzen. Am Anfang versuchen, den Flieger einfach nur grade zu halten, nach ein paar Versuchen kann man auch vorsichtig sie ein oder andere Kurve gleiten, erstmal alles ohne Motor.
Ist man sich da ein bisschen sicherer, hat sich der Puls ein bisschen gelegt und sind die Knie wieder fester geworden, kann man beim Gleiten auch mal den Motor anwerfen und schauen, wie der Flieger reagiert (taucht er ab, will er hochziehen?). So kann man sich steigern und immer nur Stück für Stück weiter üben!
Wenn du natürlich jemanden in der Nähe hast, der schon länger fliegt und dich per Lehrer-Schüler-Verbindung unterstützen kann, wäre das von Vorteil!
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Ich habe mir das Fliegen auf o.g. Weise selbst beigebracht (ich wollte am Anfang zu schnell und zu viel; meine Bixler hatte entsprechend viele Crashs; nachher mit der Schrit für Schrit Methode klappte es besser) und bringe mittlerweile meinem Arbeitskollegen das Fliegen auf ähnliche Weise und per L/S bei!
Zum o.g. Set kann ich nicht viel sagen, aber vielleicht ist das RTF Set der Bix3 auch was für dich:
http://hobbyking.com/hobbyking/store/uh_viewItem.asp?idProduct=69341
Man bekommt bei HK auch recht gut Ersatzteile, wenn mal was kaputt geht!
Viel Erfolg & schöne Grüße aus dem Sauerland!
Chriss