@Tilman: Jain! Ja klar, die Scherkräfte gehen so gesehen auf die Schrauben/Gewindeinserts etc. Daß sie sich potenzieren, stimmt nicht; Das geht aber zu weit in die Statik und hat auch mit Abständen der Bohrlöcher, Dicke der verbundenen Materialien etc. zu tun. Spielt auch hier keine Rolle, im praktischen Sinn.
Für die Schrauben und Gewindeeinsätze ist die Scherkraft quasi nicht von Bedeutung! Die Last ist so gering, daß man da nicht drauf gucken muß. Ich habe reichlich Versuche dazu gemacht und biete ja meine einfache Rahmen nicht ohne Grund vernietet an, weil da eine spielfreie Verbindung vorhanden ist, die im Crashfall zu der durchgehenden Verbindung deutliche Vorteile bietet.
In diesem Fall wird es bei den eingeharzten Gewindeinserts kaum eine Rolle spielen, ob es eben diese sind, oder ob es eine durchgehende Hülse ist.
Jedenfalls immer noch besser, als die viel gesehene Variante, daß über ein 10mm (noch schlechter: 15mm oder größer) die beiden Centerplate Lagen einfach mit einer durchgehenden Schraube zusammengehalten werden.
Oder noch was: Wer zwar DIN gerecht bohrt und eine Bohrung entsprechend größer macht als die durchzuführenden Schrauben, wird auch schnell merken, daß das echt suboptimal ist... Sagtest Du ja oben schon; Dann gilt nur Haftreibung, bzw. Haftschluss, mehr nicht. Die Bohrung sollte exakt sein, die Schraube "sahnig" durchgehen.
Ist aber off topic. Hier ist nur wichtig, daß die Gewindeinserts satt eingeharzt sind und gut ist. Dann hat das alles keinen Nachteil, oder kaum einen. Das Geweben ist kreuzförmig, die Wandung dick genug und mehrlagig (!). Die Schrauben selbst lachen über die Scherbelastung.