Servos die über die Naza versorgt werden geht gar nicht. Wenn der Empfänger empfindlich ist (meist alle 2,4Ghz Empfänger) geht der in ein "Brownout" und bootet, weil das Servogimbal aufgrund der Schlagseite noch mehr arbeitet kommt er aus den brownouts nicht mehr raus. Ausgelöst kann das ganze durch eine kräftige Böe werden (beide Servos brauchen schlagartig viel Strom), ev ist dann noch ein Übergangswiederstand von einem der Kabel etwas höher ...
Wenn soetwas passiert immer auf "manuell" umschalten, sollte es eine GPS/Kompass/Baro/Acc-Störung geben, wird es hiermit ausgeblendet.
Generell, wenn der Copter in der Luft etwas "komisches" anzeigt, sofort landen, auch wenn Fehler sporadisch auftreten, von allein beheben sich die nicht, "was war das - - wird schon nix gewesen sein" gibt es in der Praxis nicht. Wenn der Copter schon die zweite Chance anbietet, nützen!
Das "Zittern", dass im Video zu sehen ist, bedeutet bei jedem Ruckler, dass die Naza korrigiert, und das Servogimbal "hintennach", ist aber zu spät und muss gleich wieder in die andere Richtung, bedeutet jedesmal "voll Strom" am Servo (and beiden). Die "technisch hochwertigen" Chinaservos mit den "technisch hochwertigen" Chinamotoren laufen heiß, entmagnetisieren und brauchen noch mehr Strom. Schmeißt die Servo-gimbals einfach weg, gibt mittlerweile gute, günstige und wesentlich bessere Alternativen und vor allem werden die direkt mit Strom versorgt und belasten die Stromversorgung des Empfängers nicht.
90% der Abstürze zu Beginn der 2,4Ghz Ära waren auf Stromversorgungsprobleme des Empfängers zurückzuführen.
Natürlich ist alles Spekulation, es kann alles mögliche andere auch gewesen sein, nur wenn ich alle naheliegenden Ursachen ausschließen kann bleiben die kuriosen übrig.
lg Ferdl