Hier meine persönlichen Tipps, was das Lernen des Nasenfliegens/-schwebens angeht:
- immer auf "vorne" starren, nicht aufs Heck (wurde oben von Roberto schon gesagt). Das kann man auch mit superhellen LEDs zur Lageerkennung unterstützen, aber diese bitte nur vorn anbringen, nicht bunt an den Seiten und vor allem nicht hinten. Nur so lernt man, sich immer auf die zukünftige Flugrichtung "nach vorn" zu konzentrieren.
- Aus der "sicheren" Position mit Heck zum Piloten langsam zur Seite drehen, ne Weile schweben und wieder zurückdrehen. Stückweise immer weiter drehen (zu Anfang nicht übertreiben). Immer beide Seiten üben.
- Wenn man in Panik gerät, sofort in die "sichere" Position zurückdrehen. Das muss ins Unterbewusstsein übergehen. Wichtig ist dafür eine schnelle Drehrate, die Beginnereinstellungen beim MK z.B. sind dafür wegen des quälend langsamen Gierens ungeeignet und müssen vorher korrigiert werden.
- Wenn man so 90 Grad schafft, hat man schon viel gewonnen. Dann kann man sich viele Bewegungsübungen ausdenken. Z.B. Achten fliegen, oder Pilot dreht sich und Kopter fliegt um einen herum. Wichtig auch hier: immer beide Seiten üben.
- Regelmäßig üben. Immer (bei jedem Akku) zuerst ein selbst zusammengestelltes Übungprogramm abspulen, danach kann "zum Spass" geflogen werden. Denn das Unterbewusstsein lernt durch Regelmäßigkeit.
Klingt erstmal nach harter Arbeit ohne Spass. Aber es lohnt sich, und der Knoten platzt bei jedem irgendwann mal. Und dann macht es einfach nur Spass, in jede Richtung zu fliegen ohne nachzudenken.